Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen BIM und CAFM?

Wenn man sich die heutigen Bestandsdaten der Unternehmen ansieht, kann man die Frage mit einem schlichten „Nein“ beantworten. In den letzten beiden Kapiteln haben wir uns auch mit dem „warum das so ist“ auseinandergesetzt. Die Fragestellung selbst ist bei der Beantwortung der Frage etwas unglücklich formuliert. Unternehmen nutzen schließlich Gebäude, die aufgrund von entstandenen Bedürfnissen und Notwendigkeiten entworfen und gebaut wurden. Aus der Sicht betrachtet, gibt es viele Gemeinsamkeiten, die aber durch die aktuellen Softwaresysteme nur bedingt abgebildet werden. In den vielen Bestandsdaten bestehen zum Beispiel Wände nur aus zwei Linien. Der Mensch betrachtet die beiden parallelen Linien und interpretiert sie dann schließlich als Wand. In Natura ist die Wand ein Objekt, aber eben nicht in der Grafik, obwohl diese ja mit Hilfe eines PCs konstruiert wurde und nicht auf dem Papier. Eine Datenbank ist von sich aus dumm und wäre nur in der Lage, die Information von zwei Linien zu speichern. Für ein CAFM-System muss aber die Wand als Objekt vorliegen, damit die Eigenschaften der Wand für die sich anschließenden Prozesse abgerufen werden können. Im Sinne von BIM ist eine Wand ein Objekt.

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