Warum soll ich überhaupt CAFM einsetzen? (Fortsetzung)

Blog-Umzug(Fortsetzung) Wie viel kostet das Gebäude? Diese Frage lässt sich in der Regel, bevor es gebaut wird, schon relativ genau ermitteln. Noch genauer und präziser kann man es voraussehen, wenn das Gebäude mit Hilfe von BIM geplant wird. Im Zusammenhang mit CAFM stellt sich aber die Frage, wieviel das Gebäude in der Nutzungsphase kostet. Um aber gesicherte Erkenntnisse zu gewinnen, wo und weshalb die Kosten in der Nutzung entstanden sind, sollte man schon darauf achten, die Kosten auf Anlagen, Baugruppen und Bauteile zu verteilen, wenn sie anfallen. Im Nachhinein eine Aussage zu treffen, ist oft nicht mehr nachvollziehbar und wenn ja, nur mit einem erheblichen Aufwand. Sinnvoll wäre es aber schon, eine fundierte Entscheidung treffen zu können, ob es sinnvoller ist, Dinge zu reparieren oder zu ersetzen oder ein Gebäude umzubauen oder komplett zu ersetzen. Der Einsatz von CAFM zwingt einen Anwender schon dazu, mit seinen Daten und Dokumenten etwas genauer umzugehen. Aber wenn die notwendigen Informationen dann auf Knopfdruck abgerufen werden können, kann es im Einzelfall zu enormen Kosteneinsparungen kommen.

Wer trägt denn eigentlich die so entstandenen Kosten? In Unternehmen werden in der Regel die entstandenen Kosten auf Kostenstellen gebucht. Wenn ein Raum nur von einer Abteilung genutzt wird, dann ist es einfach. Wenn aber mehrere Großraumbüros durch unterschiedliche Abteilungen und zusätzlich noch zu unterschiedlichen Zeiten innerhalb eines Jahres genutzt werden, dann lassen sich ohne den Einsatz von CAFM die entstandenen Kosten nicht mehr gerecht verteilen.

Die Optimierung der Nutzung bzw. die Vermeidung von Kosten geht noch einen Schritt weiter. Leerstand kostet und zu große Entfernungen zwischen Personen, die intensiv zusammenarbeiten, kosten Arbeitszeit. Innerhalb der Gebäude achtet man schon in der Planung darauf, dass die Bestimmungen für Flucht- und Rettungswege eingehalten werden. Die Optimierung der Büronutzung an sich wird noch etwas stiefmütterlich betrachtet. Die heutigen CAFM-Systeme tun sich mit dieser Betrachtungsweise noch ein wenig schwer. Das gilt nicht für die Produktionsanlagen in der Industrie. Dort werden schon seit Jahren, die Produktionsanlagen optimiert. In Krankenhäusern wird auch schon seit langem an der Optimierung der Wege gearbeitet. In beiden Fällen finden diese Optimierungen aber außerhalb der CAFM-Software statt. Warum das so ist, darauf werde ich im weiteren Verlauf eingehen.

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